Digitale Buchvorstellung: Unentbehrlich - Solidarität mit Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Datum
18.3.2021 18:00
Auf dem pastellfarbenen Buchcover sind schemenhaft Figuren in blau, lila und gelb abgebildet. Auf dem Cover steht in schwarzer Schrift: Unentbehrlich in groß und unten drunter Solidarität mit Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt

Zehn Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU und ein Jahr nach dem Terroranschlag von Hanau sind rechte, rassistische und antisemitische Gewalt weiter Alltag in Deutschland. Die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft ist durch rassistische Alltagsgewalt, antisemitische Bedrohungen und organisierten Neonaziterror akut in Gefahr. Nicht erst seit den Anschlägen und Attentaten von Kassel, Halle und Hanau fordern deshalb betroffene Communities, migrantische (Selbst-)Organisationen, linke Initiativen und professionelle Opferberatungsstellen eine breite Solidarität mit den Angegriffenen. 

 

Die Herausgeberinnen des neu erschienenen Buches: Unentbehrlich – Solidarität mit Betroffen Rechter, Rassistischer und antisemitischer Gewalt, Harpreet Cholia und Christin Jänicke, führen das Publikum durch verschiedene Zeitabschnitte der Geschichte von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Deutschland, von den Baseballschlägerjahren bis zu postmigrantischen Bündnissen nach Hanau. Sie gehen die Fragen nach, wie sieht und kann eine solidarische Gesellschaft aussehen und was müssen wir noch tun!

 

Rassismus ist auch in Heusenstamm ein alltägliches Problem wie Berichte von Betroffenen und Ergebnisse aus der kürzlich veröffentlichten Broschüre „Heusenstamm aktiv gegen Rechts. Broschüre über Rassismus und Rechtsextremismus in Heusenstamm und Südhessen“ zeigen.

 

Herausgeberinnen:

 

Harpreet Cholia: ist promovierte Soziologin im Bereich Kritische Migrationsforschung und arbeitet an den Themen: Postmigrantische Gesellschaft, Antirassismus, Gender, Urbane Stadträume. Sie ist außerdem die Vorsitzende des Hessischen Flüchtlingsrats, Bereichsleitung Diversität und Demokratie bei der GFFB in Frankfurt am Main, freie Beraterin bei der Opferberatungsstelle Response Hessen und ein Teil der Bildungsinitiative Ferhat Unvar und die Initiative 19. Februar Hanau.

 

Christin Jänicke: ist Sozialwissenschaftlerin und forscht zu den Themen extreme Rechte, politische Bildung und Zivilgesellschaft in Ostdeutschland, ist derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HWR Berlin und politische Bildnerin, war zuvor Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit des Opferperspektive e.V. in Brandenburg.

 

Anmelden können Sie sich für die Veranstaltung bei Sarah Fey, demokratielebenheusenstamm [at] awo-of-land.de . Die Zugangsdaten zur Veranstaltung erhalten Sie nach ihrer Anmeldung.

Teilnahme-Anmeldungen nicht möglich!