Neue Projekte 2022

Auch 2022 fördert die „Partnerschaft für Demokratie Neu-Isenburg“ wieder zivilgesellschaftliche Projekte und Vorhaben zur Stärkung des friedlichen und demokratischen Miteinanders im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Für Neu-Isenburg stehen wie im Vorjahr 60.000 Euro im Aktions- und Initiativfonds für gemeinnützige Vereine und aktive Gruppen aus der Stadtgesellschaft sowie 10.000 Euro für das Jugendforum zur Verfügung. Seit Beginn der Partnerschaft für Demokratie im September 2017 wurden Projekte in Höhe von insgesamt 157.000 Euro bewilligt.

„Ihre Ideen für eine vielfältige, demokratische und inklusive Stadt sind gefragt,“ so Janoš Klocke, Leiter der Koordinierungs- und Fachstelle der „Partnerschaft für Demokratie“. Anträge auf Projektförderung können bei Janoš Klocke eingereicht werden, der auch für alle Rückfragen rund um das Bundesprogramm zur Verfügung steht.

Die ersten Projekte für das laufende Förderjahr wurden bereits genehmigt, weitere sind in Vorbereitung. So kann der Freundeskreis der Stadtbibliothek Neu-Isenburg e.V. das im Vorjahr angelaufene Leseprojekt „ReMi – Respektvoll Miteinander“ dank der Förderzusage weiterentwickeln und ausbauen. „ReMi 2.0“ adressiert Kinder von 5-10 Jahren in verschiedenen KiTas der Stadt und stärkt die Vielfaltssensibilisierung durch ausgewählte Bücher und Leseförderung in respektvollem Umgang miteinander. Die Kinder werden dabei über den „ReMi-Rat“ selbst in die Auswahl und Bewertung der Bücher miteinbezogen. Zudem werden zusätzlich zu den Vorlese-Einheiten Angebote zur diskriminierungssensiblen Weiterbildung für die vorlesenden Personen mit Erziehungsauftrag geschaffen.

Zwei weitere geförderte Projekte werden durch den Förderverein der Hans-Christian-Andersen-Schule e.V. sowie den Förderverein der Albert-Schweitzer-Schule und der Grundschule Buchenbusch in Kooperation mit dem People’s Theater durchgeführt. An beiden Schulen werden potentielle Konfliktfelder aus dem jeweiligen schulischen und außerschulischen Alltag theaterpädagogisch aufgearbeitet. Die Theatermodule beinhalten dabei eigene Schwerpunktthemen, wie z.B. Vorurteile und Ausgrenzung. Die Themen und Konflikte werden in einem Mini-Drama verbildlicht und behandelt. Im Klassenverbund wird dann in einem demokratischen Entscheidungsprozess nach einem Lösungsweg aus dem Pool der Ideen gesucht, um den Konflikt zu deeskalieren oder präventiv zu verhindern.

Dr. Janoš Klocke, Leiter der Koordinierungs- und Fachstelle der „Partnerschaft für Demokratie“, ist telefonisch unter 0152-32181727 sowie per E-Mail an Janos.Klocke [at] awo-of-land.de zu erreichen.